Kaiserschnitt

Narbe am Bauch,
Narbe an der Seele

Prävention

Nach dem Kaiserschnitt

Das Wichtigste nach einer (Kaiserschnitt)geburt ist, dass Sie liebevoll zu sich selbst sind.

stillen: Gerade für Kaiserschnittmütter ist der Stillbeginn oft erschwert. Die Narbe schmerzt, der Milcheinschuss ist etwas verzögert, die Trennung von Mutter und Kind können den Start erschweren. Kaiserschnittmütter sind oft durch die Geburt verunsichert- dadurch fehlt es ihnen auch an der nötigen inneren Sicherheit und dem Selbstvertrauen, das eigene Kind ausreichend ernähren zu können. Schnelles Zufüttern im Spital bringt die Stillbeziehung dann oft schon zu Beginn durcheinander. Dabei wünschen sich Kaiserschnittfrauen oft ganz besonders ihr Kind zu stillen und erleben es als sehr heilsam. Wenn Sie Ihr Kind stillen möchten- tun sie es! Vertrauen Sie auf sich und achten Sie darauf, eine gute Stillbetreuung zu bekommen.

Auch nach einem Kaiserschnitt haben Sie die Möglichkeit, vorzeitig entlassen zu werden und von einer Hebamme zu Hause betreut zu werden.
Achten Sie darauf, eine gute Schmerzbehandlung zu bekommen, denn starke Schmerzen im Wochenbett beeinträchtigen auch ihr psychisches Wohlbefinden und behindern die Versorgung ihres Kindes. Es soll Ihnen so gut wie möglich gehen!
Geben Sie ihrem Körper und ihrer Psyche Zeit und Raum, mit dem Erlebnis fertig zu werden. Wichtig ist es, die (oft ganz unterschiedlichen) Gefühle nicht zu beurteilen sondern versuchen so stehen zu lassen.
Versuchen Sie mit jemandem darüber zu sprechen: ihrem Partner, einer guten Freundin, ihrer Hebamme oder einer anderen Person Ihres Vertrauens.
Wenn Sie merken, dass es Ihnen schwer fällt, mit dem Geburtserlebnis Frieden zu schließen, es sie belastet und in ihrem Alltag beeinträchtigt oder Ihnen Kraft kostet, holen Sie sich Hilfe.

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